AUSGANGSLAGE:
Die Arbeiten von Josef Weidner leben von ihrer Offenheit. Sie laden dazu ein, Unbekanntes zu erforschen, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und sich auf Formen und Zusammenhänge einzulassen, die sich nicht unmittelbar erklären.
Für die Website stellte sich deshalb weniger die Frage, wie einzelne Werke möglichst eindrucksvoll präsentiert werden können. Entscheidend war, einen digitalen Raum zu schaffen, der diese Offenheit bewahrt und die Kunst für sich sprechen lässt.
PROZESS:
Ausgangspunkt für die Gestaltung waren die Arbeiten selbst. Ihre Bildsprache, ihre Wirkung und der Umgang mit dem Unbekannten bestimmten, wie sich die Website verhalten sollte.
Statt die Werke durch zusätzliche gestalterische Elemente zu inszenieren, wurde die Gestaltung bewusst zurückgenommen. Eine klare Struktur schafft Orientierung, während großzügige Flächen und eine reduzierte Navigation den Arbeiten den notwendigen Raum geben.
So können Besucher:innen Schritt für Schritt in das Werk eintauchen, ohne dass die Website vorgibt, wie die Arbeiten betrachtet oder verstanden werden sollen.
ERGEBNIS:
Entstanden ist eine Website, die sich bewusst im Hintergrund hält und dadurch die Wahrnehmung der Kunst in den Mittelpunkt rückt.
Bildsprache, Struktur und Navigation bilden einen ruhigen Rahmen für Josef Weidners Arbeiten. Die Website vermittelt seine künstlerische Haltung, ohne sie vollständig erklären zu wollen – und lässt damit Raum für das, was seine Werke auszeichnet: das Unbekannte zu entdecken und die eigene Wahrnehmung immer wieder neu zu hinterfragen.
Beste Grüße
Frederik Weidner, und …
